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Musik findet bei mir eigentlich nicht im Kopf statt, sondern Musik ist Emotion für mich. Seit ich denken kann, höre ich sehr gerne und sehr viel Musik, auch wenn ich überhaupt keine Ahnung von Musik habe (aber Musik funktioniert zum Glück auch dann, wenn man nicht vorher Musikwissenschaft studiert hat).
Ich höre jede Art von Musik, aber ich liebe besonders alles, was elektronisch oder bombastisch ist, sei es Gothic (EDM), Eurodance, Techno oder Pop, Hauptsache, der Synthesizer ächzt, der Bass wummert und das Symphonie-Orchester spielt im Hintergrund. Deshalb waren die Achtziger und die Neunziger musikalisch auch so großartige Jahrzehnte für mich, wobei ich mal gelesen habe, dass man sowieso immer die Musik der eigenen Jugend als am einprägsamsten und am besten erlebt.
Nichtsdestotrotz höre ich auch vieles anderes gerne. Menschen wie Bruce Springsteen, Freddie Mercury, Bono, Mick Jagger oder Leonard Cohen haben auch geniale Songs geschrieben (warum hat letzterer eigentlich nicht den Literatur-Nobelpreis bekommen, sondern Bob Dylan?). Ich bin zwar beispielsweise überhaupt kein Beatles-Fan, aber ich kann schon laienhaft wahrnehmen, dass die ziemlich gute Musik gemacht haben.
Nur mit Rap und HipHop hatte ich sehr wenig Berührungspunkte, sieht man mal von „50 Cent“ ab, aber den hat wahrscheinlich jeder gehört.
Notiz am Rande: Lustig ist übrigens, dass ich die Textzeile „I’ll take you to the candyshop und let you lick the lollipop“ ungefähr fünfzehn Jahre lang nicht in ihrer Meta-Ebene verstanden habe, bis mich jemand darauf hinwies. Man hört den Song danach nie wieder wie zuvor (ähnlich erging es mir bei Falcos „Mutter, der Mann mit dem Koks ist da“).
Auf der rein sprachlichen Ebene ist mir das allerdings schon oft passiert, dass ich etwas komplett falsch verstanden habe, beispielsweise „Here we are now in containers“ aus „Smells like teen spirit“ ist eigentlich „Here we are now, entertain us“. Nicht zu vergessen der Klassiker „Agathe Bauer“ („I’ve got the power“, von Snap).. Tja. Wieder was gelernt.
Disclaimer: Das war ein typisches ADHS-Abschweifen beim Story-Telling, wie aus dem Lehrbuch. Auch hier wieder was gelernt.
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